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Gepostet von: | Gepostet am: Montag, 23. März 2020

Fake news: „Ausgangssperre“

Ich ärgere mich immer wieder darüber, wenn ganz viele Journalisten und Journalistinnen in Presse, Funk und Fernsehen kolportieren, es gäbe in Bayern eine Ausgangssperre.

Für alle Deppen, die nicht in der Lage sind, zu lesen und / oder zu verstehen, schreibe ich an dieser Stelle extra langsam, zum Mitmeißeln:

In Bayern gibt es keine Ausgangssperre, sondern eine Ausgangsbeschränkung.

Es sollte eigentlich jedem klar sein, worin der Unterschied besteht.

Von den Fachleuten der Informationsweitergabe, die immer und überall erwarten, ernst genommen zu werden, die behaupten, stets nur die Wahrheit zu berichten, erwarte ich als allererstes fachlich saubere Arbeit. Ist das nicht möglich, so rate ich den „Fachleuten“ dringend darüber nachzudenken, ob sie tatsächlich geeignet sind, dem Publikum ihre „Fakten“ zu verkaufen!

Ich frage mich jedesmal: Wie sorgfältig recherchiert und wie glaubhaft sind die übrigen Berichte solcher journalistischer Intelligenzen, wenn sie nicht einmal in der Lage sind, solche einfachen Unterschiede zu verstehen? Ist die Ausbildung auf dermaßen niedrigem Niveau angekommen?

Meine Deutschlehrerin sagte damals in der Hauptschule(!): „Wenn ihr richtiges Deutsch lernen wollt, dann lest die Zeitung!“ Hätte sie die Entwicklung geahnt, hätte sie sicher einen solchen Ratschlag niemals gegeben…