Krankheit

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Gepostet von: | Gepostet am: Sonntag, 1. November 2020

EJO: Wie über Menschen mit Behinderungen berichtet wird

Über https://bildblog.de/ (übrigens auch eine sehr lesenswerte Internetpräsenz!) fand ich den folgenden Beitrag des European Journalism Observatory EJO:

Wie über Menschen mit Behinderungen berichtet wird

Menschen mit Behinderung sind in den Leitmedien kaum sichtbar. Behindertenpolitik, schulische Inklusion und der Behindertensport bekommen noch eine gewisse Aufmerksamkeit. Arbeitsmarktfragen, persönliche Lebensumstände oder Freizeitgestaltung spielen dagegen kaum eine Rolle.

Dieser Artikel schildert im Grunde das, was vielen Menschen mit Behinderung in Presse, Funk und Fernsehen manchmal auch nur unterschwellig, aber doch auffällt.

Hier der Link zu dem Artikel:

https://de.ejo-online.eu/qualitaet-ethik/wie-ueber-menschen-mit-behinderungen-berichtet-wird

Unangenehmerweise ist der Artikel leider für Menschen mit Sehbehinderung nicht barrierefrei. Er enthält zudem Grafiken.

Gepostet von: | Gepostet am: Montag, 23. März 2020

Fake news: „Ausgangssperre“

Ich ärgere mich immer wieder darüber, wenn ganz viele Journalisten und Journalistinnen in Presse, Funk und Fernsehen kolportieren, es gäbe in Bayern eine Ausgangssperre.

Für alle Deppen, die nicht in der Lage sind, zu lesen und / oder zu verstehen, schreibe ich an dieser Stelle extra langsam, zum Mitmeißeln:

In Bayern gibt es keine Ausgangssperre, sondern eine Ausgangsbeschränkung.

Es sollte eigentlich jedem klar sein, worin der Unterschied besteht.

Von den Fachleuten der Informationsweitergabe, die immer und überall erwarten, ernst genommen zu werden, die behaupten, stets nur die Wahrheit zu berichten, erwarte ich als allererstes fachlich saubere Arbeit. Ist das nicht möglich, so rate ich den „Fachleuten“ dringend darüber nachzudenken, ob sie tatsächlich geeignet sind, dem Publikum ihre „Fakten“ zu verkaufen!

Ich frage mich jedesmal: Wie sorgfältig recherchiert und wie glaubhaft sind die übrigen Berichte solcher journalistischer Intelligenzen, wenn sie nicht einmal in der Lage sind, solche einfachen Unterschiede zu verstehen? Ist die Ausbildung auf dermaßen niedrigem Niveau angekommen?

Meine Deutschlehrerin sagte damals in der Hauptschule(!): „Wenn ihr richtiges Deutsch lernen wollt, dann lest die Zeitung!“ Hätte sie die Entwicklung geahnt, hätte sie sicher einen solchen Ratschlag niemals gegeben…

Gepostet von: | Gepostet am: Sonntag, 3. November 2019

Künstliches Koma

Sehr lesenswerte Artikel bzgl. „Künstliches Koma“ sowie der Auswirkungen auf den Menschen:

Spiegel online: An der Schwelle zwischen Schmerz und Traum

Spiegel online: Plötzlich verwirrt

Gepostet von: | Gepostet am: Dienstag, 27. August 2019

welt.de: Realitätscheck Inklusion

Freiheit. Sie betont dieses Wort. Für jemanden, der im Rollstuhl sitzt, ist Freiheit ein Luxus. In anderen Ländern erscheint das dagegen selbstverständlich. Gerade ist Sekin mit zwei Freundinnen für ein Wochenende in Den Haag gewesen. Barrierefreier Strand. Barrierefreies Hotel. Alles super. Sogar Elektrorollstühle zum Verleihen habe es an jeder Ecke gegeben. Sekins Augen leuchten. Sie sagt, sie habe es kaum glauben können. „Ich habe noch nie so viele Leute mit Rollstühlen unterwegs gesehen.“

Nach dem Behindertengleichstellungsgesetz von 2002 müssen Gebäude und Verkehrsmittel zwar so gestaltet sein, dass Behinderte sie ohne fremde Hilfe nutzen können. Doch das Gesetz ist das eine, die Realität eine andere.
(Textauszüge welt.de)

Ein interessanter Artikel einer Aktivistin für die Aktion Mensch, den Sie komplett hier lesen können:

Nicht ohne meinen Rolli

Gepostet von: | Gepostet am: Mittwoch, 24. Mai 2017

Park & Neid

Das Leben könnte so schön sein.

Wenn – ja wenn manche Zeitgenossen die kleinen Unterschiede zwischen mein, dein und unser beachten würden. Und wenn sie dann die einfachsten Grundregeln des zwischenmenschlichen Zusammenlebens auch verinnerlichen würden.

Wenn dann noch eine akute Denk-, Seh- oder Akzeptanzschwäche hinzukommt (manchmal mag es auch schlicht und ergreifend nur der Neidfaktor sein), dann wird das mit dem mein und dem dein schonmal verwechselt.
Da hilft auch nicht, daß es Grundregeln gibt, an die sich alle zu halten haben (z.B. eine Straßenverkehrsordnung) und diese Grundregeln vor Erteilung einer Fahrerlaubnis erlernt werden müssen ( i.d.R. in einer Fahrschule). Wie die Fahrprüfung dann geschafft wird? Keine Ahnung.
Ob der Inhaber der Fahrerlaubnis überhaupt verstanden hat, was er erlernt hat, wird ja auch nicht geprüft… Hier weiterlesen…