DKB – und futsch ist das Geld!

Gepostet von: | Gepostet am: Freitag, 16. Mai 2014

Ich möchte Ihnen, liebe/r interessierte/r Leser/in, eine neue, kleine Geschichte über die Deutsche Kreditbank Berlin (DKB) erzählen. Lesen und staunen Sie! 😉

Vor langer langer Zeit in einer weit entfernten Galaxis kam es dazu, daß ich Geld benötigte. Das Geldinstitut meiner Wahl war die DKB, mit der ich einen rechtsgültigen Vertrag mit Laufzeitende 31.03.2014 abschloß.
Alles lief glatt, bis ich eines Tages krank wurde.

Nach der Entlassung aus der Klinik trat an meiner Stelle die Cardif-Versicherung mit den fälligen Zahlungen an die DKB, da ich – Gott sei Dank! – einer entsprechenden Versicherung zugestimmt hatte, welche jedoch durch die DKB ausgesucht und abgeschlossen wurde (siehe auch hier: Cardif (BNP Paribas) / DKB: Ein unschlagbares Gespann!).

Da die Zahlungen der Cardif nicht pünktlich einliefen, kam es zu ständigen Mahnungen und Zahlungserinnerungen durch die DKB an mich. Wie in dem anderen Artikel geschrieben, wollte die Cardif nicht mir kommunizieren mit der Begründung, daß Kontakte ausschließlich über die DKB zu laufen haben. Die DKB wollte, daß ich mich bei der Cardif selbst darum kümmern sollte…

…wie dem auch sei: Eines Tages schaffte es ein Mitarbeiter der DKB doch, sowohl mit der Cardif als auch mit mir zu telefonieren. Das Ergebnis war:

  • Cardif sollte (endlich) zu Mitte des Monats zahlen (was leider dennoch nicht funktionierte) und
  • ich selbst sollte bis zum Eingang der jeweiligen Cardif-Zahlung in Vorleistung treten, wobei ich dann jeden Monat neu nach Eingang der Cardif-Zahlung um Rückzahlung des von meinem Konto abgebuchten Betrages bitten durfte (seltsam, nicht wahr? Das konnte die DKB nicht automatisieren?). Ich stimmte trotz Bedenken dieser Vorgehensweise zu, da dadurch keine Verzugszinsen anfielen.

Diese Kombination lief so la la.

Die Zahlungen der Cardif erreichten die DKB bis einschließlich 15.02.2014 in voller Höhe. Das war auch so vorgesehen: Das konnte ich noch dem Online-Banking bei der Cardif entnehmen, bevor mir hinterhältig der Onlinezugang gesperrt wurde.

Für die Zahlung 15.03.2014 erwartete die Cardif – so meine Vermutung – eine Endabrechnung, da die Abschlußzahlung am 15.03.2014 natürlich nicht mehr die Höhe der bis dahin gültigen Monatsraten erreichte.

Bereits am 15.02.2014 jedoch fing das erwartete Problem – ich nenne es eher Chaos – mit der ignoranten DKB an. Erwartungsgemäß deshalb, weil mir die Kombination DKB/Cardif/ich (also seit einigen Jahren die Unwilligkeit, auch nur ansatzweise mit dem Kunden reden zu wollen u.A.) bekannt ist.

Lesen Sie nun die zeitliche (und – zur Erläuterung – finanzielle) Abfolge inklusive des Mailverkehrs:

  • 15.02.2014 noch offene Forderung der DKB ca. 438 EUR.
  • 17.02.2014: Abbuchung von ca. 266 EUR von meinem Girokonto.

Damit verringerte sich die Forderung der DKB auf ca. 172 EUR.

  • 18.02.2014: Zubuchung von ca. 266 EUR durch die Cardif.

In diesem Moment verfügte das DKB-Konto über einen Überschuß in Höhe von ca. 94 EUR.
Wie üblich und oben beschrieben sandte ich eine Mail an die DKB m.d.B. um Rücküberweisung von rund 266 EUR (18.02.2014, 08:46):

Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte – wie gehabt – den Einzug in Höhe von 266,30 EUR vom 15.02.2014 an mich zurücküberweisen, da die Cardif-Rate 02.2014 am 18.02.2014 bei Ihnen eingegangen ist.

Vielen Dank im Voraus.

Die noch offene Forderung der DKB hätte dann richtigerweise ca. 172 Euro betragen. Diese hätte der Cardif zur Restzahlung in März 2014 gemeldet werden müssen. Auf meine vor stehende Mail geschah dann…
… Folgendes:

  • 19.02.2014: Rund 94 EUR wurden mir durch die DKB großzügig zurücküberwiesen.

Da fehlen doch zu ca. 266 EUR noch einige Euros? Natürlich! Rund 172 EUR.
Ich sandte sofort folgende Mail (19.02.2014, 12:14):

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Interesse habe ich gesehen, daß mir für das v.g. Darlehen trotz Zahlung der Cardif in Höhe von 266,30 Euro nur das vermeintliche Guthaben in Höhe von 94,82 Euro zurücküberwiesen worden ist. Meine Mail an Sie lautete etwas anders, wie Sie sicherlich lesen können.

Ich bitte daher um die umgehende Überweisung des noch fehlenden Restbetrages in Höhe von 171,48 Euro. Das Darlehen läuft vertragsgemäß erst im kommenden Monat aus.

Da Sie an anderer Stelle auf Einhaltung des Vertrages durch mich bestanden haben, erwarte ich das Einhalten des Vertrages ebenfalls auch durch Ihr Haus.
In diesem Monat verbleibt deshalb noch eine geringe Restschuld; ich weise darauf hin, daß die noch offene Summe erst im Monat März 2014 fällig ist und sicher durch die von Ihnen selbst festgelegte RSV-Firma überwiesen wird.

Im Übrigen wäre es hilfreich, im Vorfeld die Abbuchung der Restsumme im kommenden Monat von meinem Konto zu stoppen, da erfahrungsgemäß die Restsumme zum 15.03. von meinem Konto abgebucht wird.

Daraus folgt meine Sorge, daß Sie, anstatt die Restzahlung von der Cardif abzuwarten möglicherweise glauben, der Kredit wäre abgelöst (der heutige Vorgang ist das beste Beispiel dafür), was wiederum dazu führen kann, daß die Restzahlung durch die Cardif nicht ausgrechnet wird mit der Folge, daß ich im kommenden Monat meinen Betrag nur mit erheblichem Aufwand zurückfordern könnte.

Leider legt der bisherige Schriftverkehr mit Ihrem Hause eine solche Möglichkeit nahe.

Für eine baldige Erledigung dieser Angelegenheit wäre ich dankbar und verbleibe

mit freundlichem Gruß

Danach setzte ich noch folgende Mail ab, da zeitgleich das Kreditkonto aus meiner Onlinebanking-Übersicht gelöscht wurde.
Somit konnte ich den Fortgang nicht einmal mehr weiterverfolgen (20.02.2014, 08:55):

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie ich heute morgen gesehen habe, ist das Darlehenskonto inzwischen sogar bereits aufgelöst. Woher bekomme ich jetzt die mir noch fehlenden 171,48 Euro?
Die Cardif-Versicherung wird nicht eher zahlen, bis die Ablösesumme, die NICHT gleich der monatlichen Ratenzahlung war, genannt wird (das konnte ich auf deren Online-Seite noch sehen); da das Darlehenskonto aber bereits aufgelöst ist, wird es keine Endabrechung mit Cardif geben – und mir fehlen – mal eben so – nun rund 170 Euro, in den Sand gesetzt durch die DKB.

Kommen Sie mir NICHT damit, daß ICH mit der Cardif kommunizieren müßte. Cardif akzeptiert ausschließlich Schriftverkehr, der über die DKB gelaufen ist. Das hatten wir schon einmal. Da kam es nämlich dazu, daß die DKB nicht zuständig war und Cardif mit mir nicht kommunizieren wollte, sondern ausschließlich über Sie – und ich stand genau dazwischen.

Nun – die Arbeit der DKB wird bereits – ebenso wie die der Cardif – bereits in meinem Internet-Blog beschrieben. Diese Nuance wird hinzukommen. Damit es jeder, der mag, lesen und bewerten kann…

Einen schönen Tag wünsche ich Ihnen. Einen Brief kann ich Ihnen als Rentner nicht mehr schreiben. Das Geld für das Porto haben Sie mir ja genommen…

Klaus Düdder

Zwischenzeitlich erhielt ich dann zusätzlich einen Kontoauszug per Brief:

  • 20.02.2014: Kontostand in EUR am 20.02.2014 0,00+.

Nun, man mag es nicht glauben: Das Wunder geschah: Ich bekam tatsächlich die noch fehlenden ca. 172 EUR auf mein Girokonto überwiesen (21.02.2014).

Daraufhin machte ich einen riesengroßen Fehler: Ich lobte! – und schrieb:

Wer schimpft, muß andererseits auch bereit sein anzuerkennen, wenn etwas funktioniert.

Sehr geehrte Damen und Herren,

der fragliche Betrag ist gebucht worden, mein Ärger weg. Dafür vielen Dank! In meinem Blog werde ich das auch entsprechend erwähnen.

Mit freundlichem Gruß

Dies führte zu folgender Antwort:

Sehr geehrter Herr Düdder,

vielen Dank für Ihre Nachricht, welche wir zur Kenntnis genommen haben.

Ist doch nett, nicht wahr?

Ob nun die Information zur Forderung der Restsumme in Höhe von rund 172 EUR an die Cardif gesandt wurde, weiß ich nicht – Tatsache ist:

  • 15.03.2014: Mein Girokonto wurde erwartungsgemäß unrechtmäßig mit der noch offenen Forderung in Höhe von ca. 172 EUR belastet.

Auch das führte wieder zu einer Mail meinerseits:

*seufz*

Hallo,

was soll denn DAS jetzt wieder?

Das Darlehenskonto ist doch erloschen? Ich habe doch schriftlich per Brief die Mitteilung bekommen, daß die Angelegenheit erledigt ist – und schon wird mir für etwas Erledigtes und Abgerechnetes schon wieder in die Tasche gegriffen?

Hatten wir nicht wegen der seltsamen Abrechnungs- und Abbuchungsmodi Mitte des letzten Monats schon Mailverkehr?

Wenn ich mich schon auf Ihre Briefe und damit Ihre schriftlichen Zusagen nicht verlassen kann – was kommt als Nächstes?

Ist die Forderung auch noch der Cardif mitgeteilt worden, damit ich mein Geld zurückerhalte?

Ich bin auf Ihre Antwort gespannt und frage mich langsam, was in Berlin abgeht…

Gruß

Hierauf habe ich lediglich die Information erhalten, daß die Mail geöffnet und weitergeleitet wurde – ob sie allerdings gelesen und verstanden wurde, steht auf einem anderen Blatt.

Bis jetzt – 20.03.2014, 08:15 Uhr, gab es jedenfalls noch keine Reaktion. Auch das mir zu Unrecht entwendete Geld in Höhe von rund 172 EUR ist nicht auf meinem Konto.

Zum Schluß noch eine Information: Eine Rückgabe der Lastschrift hauseigener Lastschriften wird mir leider nicht angeboten. Die DKB trägt also Sorge dafür, daß eigene (auch falsche) Lastschriften nicht zurückgegeben werden können.

Fassen wir also zusammen:

  • Die DKB hat sich an ihren eigenen Vertrag mit mir nicht gehalten.
  • Die DKB hat sich zu Unrecht an meinem Konto vergriffen.
  • Die DKB behält das zu Unrecht eingezogene Geld.
  • Die DKB will keine Kommunikation.

Ich frage Sie, liebe/r Leser/in:
Wie kann man jemanden benennen, der sich Geld unrechtmäßig verschafft, der unrechtmäßig verschafftes Geld nicht zurückgibt, der jegliche Kommunikation ablehnt?

Mit dieser Frage entlasse ich Sie aus meiner DKB-Welt.

Update 21.3.2014:

Sehr geehrter Herr Düdder,

danke für Ihre Nachfrage.

Bisher wurden die Darlehensraten zum 15. in Höhe von 266,30 EUR eingezogen und die Versicherung zahlt immer zum 16 des Monats. Diese Buchung wird als Sondertilgung verbucht und Ihnen manuell anschließend erstattet.

Aha. Nun, das wissen wir. Aber weiter:

Für den Monat März erfolgte der Einzug der letzten Darlehensrate in Höhe von 172,19 EUR.

Hm… wurde der Betrag nicht bereits im Februar 2014 einbehalten – zumindest temporär? Hätte ich auch nur einen Cent zurückbekommen, hätte ich nichts gemailt?

Eine Ausgleichszahlung durch den Versicherer ist bisher nicht erfolgt.

Ach nein.

Wir werden uns daher gleichzeitig an den Versicherer wenden, um in Erfahrung zu bringen, ob hier noch eine Zahlung erfolgen wird.

Na endlich werden wir tätig.

Für Ihre Fragen sind wir gern Ihr Ansprechpartner.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Deutsche Kreditbank AG

Update 25.3.2014:

Sehr geehrter Herr Düdder,

wir beziehen uns nochmals auf unsere Nachricht.

Aufgrund eines technischen Fehlers bei der Cardif wurde die letzte Rate noch nicht angewiesen.

Der Versicherer teilte uns nun mit, dass dies kurzfristig nachgeholt wird. Die Buchung wird daher in Kürze auf dem Darlehen eingehen und wir veranlassen anschließend die Umbuchung auf Ihr Girokonto.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Nun… man setzt voraus, daß ich Verständnis habe, wofür man glaubt, mir danken zu müssen (dabei handelt es sich um eine immer weiter um sich greifende Unsitte). Ich habe kein Verständnis.
Viel wichtiger wäre, für die massiven Unannehmlichkeiten um Entschuldigung zu bitten. Vielleicht wäre ich bereit, das zu entschuldigen…

Update 03.04.2014:

Nachdem ich bis dato nichts weiter gehört, gesehen oder gelesen habe und ein Zahlungseingang nicht zu verzeichnen war, fragte ich doch nochmals nach:

Sehr geehrte/r Herr/Frau meine Deutsche Kreditbank,

hat die Cardif irgendwie genauer mitgeteilt, was dort unter „kurzfristig“ verstanden wird?

Vielen Dank für Ihr Verständnis für meine Nachfrage.

Mit freundlichem Gruß

Klaus Düdder

Ja, ich weiß, aber das mit dem voraussetzenden Verständnis konnte ich mir einfach nicht verkneifen… aber: Heute ist der 06.04.2014 (ca. 8:30 Uhr) und das Geld fehlt mir (seit dem 15.03.) immer noch auf meinem Konto. Dafür aber habe ich eine Antwort erhalten, welche ebenso nichtssagend wie penetrant ist:

Sehr geehrter Herr Düdder,

vielen Dank, wir haben Ihre Nachricht erhalten und werden uns so schnell wie möglich wieder bei Ihnen melden.

Für Ihre Fragen sind wir gern Ihr Ansprechpartner.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Deutsche Kreditbank AG

Und das Abenteuer geht weiter.

Update 08.04.2014:

Sehr geehrter Herr Düdder,

danke für Ihre erneute Nachfrage.

Wir sind nun nochmals an den Versicherer herangetreten. Dieser hat uns versichert, dass der Vorgang nochmals geprüft werde. Ein Zeitrahmen konnte uns nicht mitgeteilt werden.

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir hier nur als „Vermittler“ tätig sind und auf die Bearbeitung durch die Versicherung keinen Einfluss haben.

Danke für Ihre Geduld.

Für Ihre Fragen sind wir gern Ihr Ansprechpartner.

Mit freundlichen Grüßen

Nun, fassen wir auch hier einmal mehr zusammen:

  • Man hat etwas getan. Gut.
  • Man bittet um Verständnis. Gut. Ich habe davon inzwischen sehr wenig.
  • Man bittet förmlich um Entschuldigung, weil: Man sei ja nur Vermittler. So so. Wer hat damals – ganz allein für sich – entschieden, welche Versicherung ins Boot geholt wird? Wer hat das Angebot der Versicherung offeriert und wer hat dann diese Versicherung für mich abgeschlossen (natürlich wollte ich eine solche Versicherung, es konnte ja niemand wissen, wie es einem in 8 Jahren gehen würde!)? Ahja, richtig: Die DKB.
  • Man dankt für meine Geduld. Aha. Wo habe ich jemals geäußert daß ich Geduld habe? Nirgends. Also braucht man mir nicht für etwas zu danken, was ich nicht habe.
  • Man ist gerne mein Ansprechpartner? Super – dann: Let’s fetz! Ab an die Arbeit! Holt mir das Geld zurück, welches ihr selbst Mitte vergangenen Monats von meinem Konto geholt habt und welches ich nicht einmal per Lastschriftrückgabe zurückholen kann!

Update 15.04.2014, 09:50 Uhr:

Nachdem sich bis heute morgen, ca. 09:30 Uhr, noch nichts getan hat, habe ich – entgegen aller Wünsche der Cardif – nochmals eine Mail an die Cardif geschrieben:

Sehr geehrte Damen und Herren,

unter der Fallnummer XXXXX haben Sie bisher fällige Raten an die DKB überwiesen.

Die letzte Rate in Höhe von 172,19 Euro wäre am 15.03.2014 fällig gewesen.

Wie üblich, hat die DKB die Rate bisher zunächst von meinem Konto eingezogen, damit kein Verzugszins fällig wird. Bisher war es übvlich, die i.d.R. verspätete Überweisung durch die Cardif mittels Mail an die DKB zurückzuerstatten, mit Datum Ihrer verspäteten Überweisung (siehe auch Verzugszins).

Die DKB als meine kontoführende Stelle hat mit Ihrem Hause wegen der Abschlußzahlung bereits zweimal Kontakt aufgenommen. Beim ersten Mal soll die Schuld der Nichtzahlung zum 15.03.2014 Ihren eigenen Angaben zufolge bei einem technischen Defekt gelegen haben und die Zahlung sollte „kurzfristig“ nachgeholt werden. Diese Information erhielt ich von der DKB an mich, Datum 25.03.2014.

Am 08.04.2014 teilte man mir auf meine erneute Nachfrage, ob Sie der DKB den Begriff „kurzfristig“ näher beschrieben hätten, mit, daß man sich nochmals an Sie gewandt hätte „und der Vorgang durch Ihr Haus nochmals geprüft werde“.

Nun die Frage:

Wann ist mit der Zahlung des Restbetrages zu rechnen, damit ich das Geld zurückgebucht erhalten kann? Als Rentner bin ich darauf angewiesen, als Bankmitarbeiter wäre ich es vielleicht nicht…

Ich bitte um „kurzfristige“ Rückantwort.

Mit freundlichem Gruß

Update 15.04.2014, 11:45 Uhr:

Wow.

Sehr geehrter Herr Düdder,

vielen Dank für Ihre E-Mail.

Zunächst möchten wir uns bei Ihnen für die späte Zahlung an der letzten Rate und den Ihnen entstandenen Unannehmlichkeiten in aller Form bei Ihnen entschuldigen.

Die letzte Rate an die DKB wird morgen von uns überwiesen. ein entsprechendes Schreiben an Sie haben wir erstellt. Dieses erhalten Sie in den nächsten Tagen auf dem Postweg.

Wir wünschen Ihnen alles Gute.

Freundliche Grüße

BNP Paribas Cardif

Na gut – etwas tun mögen und es tatsächlich tun steht auf einem anderen Blatt. Und ob ich das Tun dann auch wirklich entschuldige, ist meine Entscheidung und nicht die des Entschuldigers.
Aber ich will mal nicht so sein und darüber hinwegsehen und das entschuldigen mögen als Bitte um Entschuldigung ansehen – sofern das Geld dann endlich kommt.
Dann endlich könnte ich diesen Beitrag tatsächlich in den Hintergrund verschwinden lassen.

Schau wir mal, dann seh’n ma scho!“ (Geklaut bei Franz!) 🙂

Update 07.05.2014:

Es hat sich einiges getan. Leider nicht für mich, den Kunden. Der Kampf geht weiter. Aber der Reihe nach.

Zunächst sandte ich am 28.04.2014 folgende Mail an die DKB:

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie mir die Cardif mitteilte, wurde der noch offene Betrag – fällig am 15. März 2014 – nun endlich am 16. April 2014 an Sie überwiesen.

Mit Stand heute – 28. April 2014, 10:50 Uhr – kann ich auf meinem Konto den von ihnen zugesagten Zahlungseingang noch nicht verzeichnen – eine ungewöhnlich lange Verzögerung, trafen die Zahlungen der Cardif doch bisher in der Regel nach spätestens 2-3 Werktagen bei Ihnen ein.

Bitte schauen Sie doch einmal genauer nach, ob der Betrag nicht doch bereits bei Ihnen eingegangen ist – ich warte nämlich inzwischen seit rund 6 Wochen darauf.

Vielen Dank.

Mit freundlichem Gruß

Nach der Empfangsbestätigung und der üblichen Rückmail, meine Mail wäre an die zuständige Stelle weitergeleitet worden, bekam ich Folgendes zurück:

———- (Stille) ———-

*seufz* Deshalb schickte ich am 05.05.2014 nochmals eine Mail auf den Weg:

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 28.04.2014 sandte ich Ihnen die unten nochmals beigefügte Mail. Bis heute konnte ich weder einen Zahlungseingang noch eine Antwort Ihres Hauses verzeichnen.

Da ich weiß, daß meine Mail Sie erreicht hat und auch intern weitergeleitet wurde, hier nochmals eine Erinnerungsmail. Derzeit bin ich nicht geneigt anzunehmen, daß die Überweisung der Cardif vom 16. April 2014 bis heute noch nicht bei Ihnen eingetroffen ist.

Mit freundlichem Gruß

Nun endlich erfolgte eine Antwort:

Sehr geehrter Herr Düdder,

vielen Dank für Ihre E-Mail.

Bitte entschuldigen Sie die verzögerte Beantwortung.

Nach Rücksprache mit der Versicherung wurde das Geld überwiesen und wurde aufgrund erloschenem Konto wieder zurückgebucht. Die Versicherung zahlt nun den restlichen Betrag auf Ihr Internet-Konto.

Vielen Dank für Ihre Geduld.

Für Ihre Fragen sind wir gern Ihr Ansprechpartner.

Mit freundlichen Grüßen

(Auch hier wieder der Hinweis, daß man mir für etwas, was ich gar nicht mehr habe, nicht rein prophylaktisch danken sollte – oder es macht, weil es einfach eine Floskel ist. In dem Falle kann man’s auch weglassen).

Da ich einfach nur mein Geld haben möchte, mailte ich am 06.05.2014 Cardif an:

Sehr geehrte Damen und Herren,

nachdem die am 15. März 2014 fällige Zahlung zuerst „vergessen“ und dann ein Computerfehler vorgeschoben wurde, teilte mir die DKB jetzt mit, daß der von Ihrem Hause an die DKB überwiesene Betrag angeblich mangels eines Buchungskontos bei der DKB wieder an Sie zurücküberwiesen wurde. Diese Begründung ist zwar nonsens, aber gut, das Geld soll jedenfalls bei Ihnen sein.

Wie mir die DKB auf erneute Nachfrage und Erinnerung mitteilte, sollen Sie mir nun den Restbetrag in Höhe von 172,19 Euro direkt auf mein Konto überweisen.

Da ich das Geld nun seit rund zwei Monaten vorgestreckt habe, mir das Geld fehlt und Selbiges bis vor rund 30 Minuten immer noch nicht auf meinem Konto gebucht worden war, frage ich Sie, wann ich denn dann wohl endlich mit der Restzahlung werde rechnen dürfen.

Ich bitte um baldmöglichste Rückantwort.

Mit freundlichem Gruß

Folgende Antwort erhielt ich von der Cardif am 07.05.2014:

Sehr geehrter Herr Düdder,

vielen Dank für Ihre E-Mail.

Ihre Unterlagen haben wir zur weiteren Bearbeitung an die zuständige Abteilung weitergeleitet. Unsere Antwort hierzu erhalten Sie umgehend auf dem Postweg.

Der aktuelle Bearbeitungsstand zu Ihrem Leistungsfall ist für Sie jederzeit online unter www.cardif.de/mycardif einzusehen.

Gerne können Sie sich auch über die von uns vorgenommenen Zahlungen in Ihrem Leistungsfall informieren. Die Zugangsdaten hierzu liegen Ihnen vor.

Sofern Sie Ihre Zugangsdaten vergessen haben, besteht die Möglichkeit bei uns unter www.cardif.de/mycardif ein neues Passwort anzufordern.

Vielen Dank.

Freundliche Grüße

Das ist sehr interessant, weil in der von Cardif genannten Internetpräsenz nämlich niedergeschrieben ist, daß der Vorgang abgeschlossen ist. Das zur Abfrage des aktuellen Bearbeitungsstandes. Der letzte Zahlungsvorgang ist datiert auf den 16. April 2014.
Damit ist die Mail der Cardif… schlicht nichts wert.
Und natürlich kann ich mich einloggen (ja, man glaubt es kaum!). Aber wozu sollte ich das noch tun, wenn sich dort doch nichts mehr tut?

Es ist übrigens von Seiten Cardif nicht vorgesehen, die angezeigten Hinweise auf Mailvorgänge/Posteingänge sowie deren -ausgänge zu öffnen, damit man die Inhalte einsehen könnte. Deshalb kann ich nicht mal irgendetwas nachlesen… dazu gehört natürlich auch der Schriftverkehr zwischen DKB und Cardif.

Ach ja – interessanterweise bekam ich zudem nochmals von DKB eine Mail:

Sehr geehrter Herr Düdder,

vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Es tut uns leid, dass Sie auf Ihre E-Mail vom 28.04.2014 keine Antwort erhalten haben.

Nach Rücksprache mit der Cardif Versicherung erfolgte die Zahlung des ausstehenden Betrags per 16.04.2014 auf das entsprechende Darlehen. Da dieses Darlehen bereits zum 14.04.2014, aufgrund des vollständigen Ausgleichs, aufgelöst wurde, konnte der avisierte Betrag nicht verbucht werden.

Die Zahlung erfolgte zurück an den Auftraggeber.

Wir haben nun veranlasst, dass der Restbetrag Ihrem Internet-Konto in unserem Hause gutgeschrieben wird.

Die entstandenen Unannehmlichkeiten bitten wir zu entschuldigen und wünschen Ihnen einen angenehmen Tag.

Für Ihre Fragen sind wir gern Ihr Ansprechpartner.

Mit freundlichen Grüßen

Ahja, man bittet mich um Entschuldigung. Das klingt schon besser, ändert aber nichts: Kein Geld in Sicht.

Interessant ist vor Allem auch der Satz „Nach Rücksprache mit der Cardif Versicherung erfolgte die Zahlung des ausstehenden Betrags per 16.04.2014 auf das entsprechende Darlehen. Da dieses Darlehen bereits zum 14.04.2014, aufgrund des vollständigen Ausgleichs, aufgelöst wurde, konnte der avisierte Betrag nicht verbucht werden.“, weil es von Seiten der DKB keinerlei Probleme gab, Mitte März 2014 (und nicht, wie behauptet, erst am 14.04.2014!) das Darlehenskonto abzurechnen und zu schließen, mir von meinem Girokonto aber dann doch Mitte April einen Betrag für ein nicht mehr existierendes Konto zu klauen. Wohin ist dann mein Geld nur gebucht worden, wenn doch das Darlehenskonto bereits seit Mitte März gar nicht mehr existiert? Und vor Allem: Warum wurde mir etwas für ein gar nicht mehr existierendes Konto abgebucht?

Wir sehen also:

Gehört dem Kunden das Geld, kann man es problemlos entwenden und verbuchen. Bekommt der Kunde Geld, findet man genau das gleiche Konto nicht mehr.

Das Schlimmste ist: Solche Aussagen werden sogar verschickt.

Update 08.05.2014:

Es ist Geld auf meinem Konto eingetroffen! Juhu!

Aber… was ist das? Ach – lesen Sie selbst, bitte…:

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Geld, auf welches ich seit 15. März 2014 warte, ist endlich (man glaubt es kaum!) auf meinem Konto eingetroffen.

Gleichwohl weiß ich nicht, was ich mit Ihnen noch machen soll. Oft genug habe ich Sie nachweislich auf die offene Restsumme 172,19 EUR hingewiesen. Nicht mehr, nicht weniger.

Heute sagte mein Kontoauszug, daß Sie mir eine in voller Höhe, also 266,30 EUR überwiesen haben.

Sofern die Überzahlung eine kleine Wiedergutmachung für all den Streß und Ärger sein soll, sage ich „Danke“.

Mit freundlichem Gruß

Update 16.05.2014:

Heute erreichte mich ein Schreiben der Cardif, datiert auf den 09.05.2014. In diesem Schreiben heißt es u.a.:

Aufgrund eines Zahlungsrückläufers haben wir die bereits überwiesene Rate für den Monat März 2014 zurückerhalten, haben diese aber am 07.05.2014 auf folgendes Konto erneut überwiesen:

(Hier folgen nun meine Bankdaten)

Bitte entschuldigen Sie die entstandenen Unannehmlichkeiten.

Naja – sofern der überzahlte Betrag tatsächlich bei mir verbleibt, will ich mir überlegen, die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen. Wir werden sehen.


Sollte sich etwas bewegen, informiere ich hier gerne weiter.


Weiterführende Links:
DKB – Ein Unternehmen der BayernLB
FAZ.net – Bayern LB: Der Skandal der Hypo Alpe Adria
focus.de – Ermittler sollen CSU-Politiker im BayernLB-Skandal geschont haben
SPON – HGAA-Skandal: BayernLB soll Kärnten Wahlgeschenke finanziert haben
…u.v.m.


  • Eingestellt: 20.03.2014
  • Aktualisiert: 21.03.2014
  • Aktualisiert: 25.03.2014
  • Aktualisiert: 06.04.2014
  • Aktualisiert: 08.04.2014
  • Aktualisiert: 15.04.2014
  • Aktualisiert: 07.05.2014
  • Aktualisiert: 08.05.2014
  • Aktualisiert: 16.05.2014





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